Der dünne Schleier zwischen den Welten

Wir wohnten in einem kleinen Dorf mitten im Herzen Sardiniens. Der Morgen war
wunderschön, die Sonne schien so hell und freundlich, der Himmel leuchtete so blau wie
immer in den Sommermonaten. Die Kinder spielten draußen unbeschwert und freuten sich
des Lebens. Meine Mutter schaute aus dem Fenster und lächelte während die Kinder beim
Spiel laute vergnügliche Schreie von sich gaben. Die Kinder waren unter sich, denn die
Mütter erledigten im Zentrum des Dorfes Einkäufe und die Väter waren schon längst in der
Campagna, um das tägliche Brot zu verdienen.

Meine Mutter hatte die spielenden Kinder im Blick, als plötzlich eine unbekannte Frau
an unserem Haus vorbei ging. Sie hatte die tägliche Tracht an, Rock, Bluse und die
sogenannte Schalle (Umhang) und das dazu gehörende Kopftuch. Das alles war in braun
gehalten auch die Schuhe die sie trug hatten die gleiche Farbe. Als sie an den Kindern
vorbei ging streifte sie einen Jungem sanft am Arm, und ging weiter zum Haus gegenüber.
Meine Mutter beobachtete, wie sie eintrat und in der Diele stehenblieb, wo ein Regal
mit vielen Schuhen stand, aus dem sie ein Paar Damenschuhe entnahm um dann weiter in
Richtung des Schlafzimmers zu gehen.

Meine Mutter war sehr irritiert, denn die Hausherrin Zia Maria war nicht da und die
unbekannte Frau schien keine Anstalten zu machen, das Haus zu verlassen. lm Dorf kannte
jeder den Anderen, und das Auftauchen von Fremden warf immer allerlei Fragen auf. Das
Ganze schien meiner Mutter rätselhaft, also rief sie den Jungen zu sich und fragte ihn:
Michele, weißt du wer die Frau ist die Dich vorhin am Arm berührt hat?“ Michele warf die
Stirn in Falten, blickte meine Mutter überrascht an und entgegnete ihr: ,,Aber Tante
Pasqualina ich habe keine Frau vorbei kommen sehen und ich habe auch nicht bemerkt dass jemand meinen Arm berührt hat. Es tut mir so leid dass ich nicht helfen kann.“

Mit diesen Worten verschwand er wieder zum Spiel mit seinen Freunden.

Der Junge sagte die Wahrheit. Was sollte meine Mutter tun? Sie hatte Angst, im Hause der
Nachbarin nachzusehen, was die Fremde dort zu suchen hatte. ln einer Welt, die so klein
und vertraut war, ängstigten uns ungewohnte Vorfälle schnell. Was führte die Frau im
Schilde? Langsam kam ihr der Gedanke, dass man in Zukunft die Türen schließen sollte,
anstatt sie vertrauensselig Tag und Nacht offen zu lassen, aber zugleich lag ihr gar nicht
daran, diese liebgewonnene Tradition wegen einer Unbekannten zu ändern.

Meine Mutter hatte im Haus noch viel zu tun, aber diese Fremde nahm ihre Gedanken so
sehr in Anspruch, dass sie noch eine ganze Weile wie angewurzelt am Fenster stehen blieb.
Meine Mutter hoffte, dass die Hausherrin Zia Maria endlich heimkommen würde, damit sie
sie auf den ungebetenen Gast in ihrem Haus aufmerksam machen könne.

Nach einer gefühlten Ewigkeit endlich sah sie Zia Maria in der Ferne. Sie hatte ihre Einkäufe erledigt und kam vollbepackt und verschwitzt zurück. Als sie in Rufweite kam, bedeutete meine Mutter ihr, zu ihr zu kommen.

Sie erzählte ihr die Geschichte, und merkte erst während sie sie
erzählte, wie aufgeregt sie war. Zia Maria aber hörte sich das ganze schweigend an und
blieb völlig unbeeindruckt. Nach einem kurzen Schweigen zwischen den beiden sagte sie
endlich: „Pasqualina, weißt Du, so wie Du mir die Frau beschrieben hast, kann es sich
nur um die Schwester meiner Schwiegermutter handeln. Du kennst sie nicht, denn sie ist
schon vor vielen Jahren gestorben. Du weißt, dass meine Schwiegermutter im Sterben liegt,
also wer sollte es sonst sein, als Schwester Simona, die gekommen ist, um sie abzuholen?“

Und als wäre es die größte Selbstverständlichkeit der Welt, fügte sie hinzu:
„Welche Schuhe hat Simona aus dem Regal genommen? Dann werde ich meiner Schwiegermutter genau diese Schuhe anziehen, wenn sie über die Schwelle geht.“

Frau-im-Dorf---braun-773  (Foto:Sardegna Digital Library)

Paolo e Francesca

“Amor, ch´a nulla amato amar perdona
mi prese del costui piacer sì forte,
che, come vedi, ancor non m’abbandona.”

(Dante)

1835_Ary_Scheffer_-_The_Ghosts_of_Paolo_and_Francesca_Appear_to_Dante_and_Virgil
Ary Scheffer,
Francesca da Rimini und Paolo Malatesta (1855)

 

Paolo e Francesca

A s´inferru sun andasos a finire
Paolo e Francesca pro cust´immensu amore
Trattados sun istados cun rigore
E non b´hat isettu de esser liberados

Sa tremenda sentenzia issos han atzettadu
E bolan liberos che foza in sa notte iscura
Dante e Virgilio los accatan in sa pianura
Ca s´artu  monte a  issos est vietadu

Dante nd ´hat dolu e s´addolorat
Idende sos amantes cundennados
Non si meritan de esser isolados
Ca s´amore unu donu de Deus est

Paolo pranghet e non freddat
Su coro suo est  semper in tribulia
Custa tremenda morte non cheriat
Ma Francesca li daet eternu consolu

Abbandonados a sa  sorte issoro
Afflitos  de tantu dolore e tribulia
Si despedin dae Virgilio e Dante
Disisperados, ma chin su coro amante

(Maria Wedde)

Die sardische Emigrantin………….. Veni, Vidi, Vici………..

 (Unsere Armut war unser Reichtum!)

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Ich bin in einem kleinen Dorf mitten im Herzens Sardiniens geboren.

Mein Vater war Barbier, so wuchs ich inmitten seiner Klienten auf. Dort waren Diskussionen über Politik und Schafszucht an der Tagesordnung. Das Leben war schwer für alle, zum Glück hatten wir genug zu essen, aber sonst fehlte es an allen Ecken und Kanten. Ich träumte und träumte, war klein und mir war nicht bewusst dass wir arm waren. Die Liebe der Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten war Belohnung für alles was fehlte und kompensierten so den herrschenden Mangel. Ich fühlte mich reich, aber wenn ich darüber nachdenke, unsere Armut war unsere Reichtum! Wir waren eine kinderreiche Familie und das Geld war sehr knapp.

Ich war sehr gerne im Kindergarten bei den Nonnen und den vielen Kindern, war frech und lieb, aber immer strahlend. Es kam der Tag da musste ich mich von den Nonnen trennen, die Schule war angesagt! Ich wollte aber nicht zu Schule, ich wollte ewig hier bleiben, immer spielen und unbeschwert sein… Ich klammerte mich an den Beinen der Mutter Oberin fest, ich wollte nicht in die Schule… Zum ersten Mal empfand ich ganz großen Schmerz. Ich ließ sie endlich los als sie mir ein ganz großes Stück Schokolade gab, das war natürlich ein starkes Argument denn Schokolade war bei uns Mangelware.

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Die Lehrerin

Eine wunderschöne junge Frau kam mir entgegen, sie kam aus Norditalien, hatte rote Lippen, blonde Haare und einen hellen Teint, ich hingegen war pechschwarz von der Sonne verbrannt und fühlte mich sehr unwohl… „Wenn ich groß bin dann möchte ich auch so wie sie sein“, dachte ich. „Ich werde Lippenstift auftragen und mir die Fingernägel lackieren – ob ich später auch so schön wie sie sein werde?“

Meine Eltern verkauften Parfüms, Lippenstifte, Seifen, Zeitschriften und Bücher. Sie verkauften auch die sogenannten Gialli di Mondadori, Kriminalromane also… Diese sollten für mich Tabu sein, aber ich las alles was mir in die Finger kam, heimlich versteht sich! Ich war eine Träumerin und die Gedanken brachten mich oft in fremde Länder. Ich bin Sardin, ja, und weiter? In der Barberia führten die Männer häufig auch Gespräche über Sardinien.

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Wir haben hier auf der Insel 7.500 Nuraghen, das sind punische Bauten, die gibt es nirgendwo sonst auf der Welt… Und wer sind wir? Welches Blut fließt in unseren Adern? Solche Gespräche wurden geführt, und ich dachte: „Blut ist Blut, was soll das Ganze? Ist es überhaupt wichtig?“ Und wer waren diese Punier? Woher kamen Sie? Hier sind auch die Mykener, Vandalen, Römer und die Pisaner gewesen, aber nein entgegneten ein paar andere, die Römer sind hier in der Barbagia nie gewesen denn wir haben sie zuvor verjagt. Verjagt? Aber was ist mit der heiligen Gastfreundschaft von der hier jeder spricht und respektieren muss? Ja die Pisaner, sie sind hier gewesen, der beste Beweis ist die Kirche Santa Trinitá di Saccargia, sie wurde im pisanischen Stil gebaut…

Ja und die Spanier, sie haben hier über 300 Jahre auf dieser Insel geherrscht. Wieso waren die Spanier solange hier, fragte ich mich? War deren Land zu klein für sie? Aber von den Spaniern haben wir doch den Stolz geerbt, wir sind so stolz wie die Spanier. Und was ist mit den Sarazenern? Sie waren tapfere und gewalttätige Krieger. Haben wir deren Gewalt geerbt? Fließt auch deren Blut in unseren Adern?

Nein erwiderten andere, wir haben nur spanisches Blut….

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Die Schuljahre vergingen, meine Schulaufgaben wurden meistens von meinem Vater erledigt. Ich verbrachte so viel Zeit im Geschäft und wurde von allen Klienten umarmt und hundert mal am Tag geküsst. Ich war unbeschwert und spielte gerne mit meinen Schulkameraden. Nach der Grundschule blieb ich zu Hause, ich musste helfen da ich die Älteste unter den Geschwistern war. Das gefiel mir überhaupt nicht… Ich träumte immer wieder von fremden Ländern, die Lehrerin hatte auch Geographie gelehrt und uns immer von den wunderschönen Alpen erzählt. Aber wo waren die majestätischen Berge von denen sie immer sprach? Für mich schienen sie unerreichbar. Die Familie wurde immer grösser und das Geld fehlte. Ich musste fort in die Stadt um zu arbeiten, es waren harte Zeiten denn ich bekam nicht mehr als ein Trinkgeld am Ende des Monats. So geht es nicht weiter sagte ich zu mir, also beschloss ich fort zu gehen. Meine Eltern sprachen immer positiv über Deutschland und dass die Frauen dort gleichberechtigt sind.

Da ich eine Rebellin war konnte ich mich den Männern nicht unterordnen.  05-773

Dann kam der Tag der Abreise. Mit einem Koffer voller Bücher verließ ich Sardinien. Mit der Fähre „Tirrenia“ kam ich nach Civitavecchia und von dort nahm ich den Zug der mich nach Deutschland bringen sollte.

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Nach vielen Stunden der Reise schaute ich aus den Fenster und sieh mal da… Hier sind also die Schneebedeckten Alpen von denen die Lehrerin immer gesprochen hatte.

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Ich war überwältigt. Die Fahrt führte mich weiter über Mainz, dort sah ich zum ersten Mal die schönen Fachwerkhäuser mit ihren bunten Blumen an den Fenstern.

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Träumte ich wieder? War es wirklich wahr dass ich jetzt ganz weit weg von Sardinien lebte?

In ein paar Stunden würde ich in Bonn sein, dort würde ich wohnen.

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In Bonn angekommen wartete auf mich ein kleines Zimmer.

Die Vermieterin kochte für mich, aber mein Magen rebellierte wegen der fremden Speisen. Schwarzbrot? Was ist das? Und Zervelatwurst? Und die ganzen anderen Speisen die mein Magen nicht wollte. Nun, dachte ich, so geht es nicht weiter, dann muss ich nolens volens wieder zurück nach Sardinien. Aber ich wollte nicht zurück. Nein! Inzwischen hatte ich das Glück eine wunderbare Stelle mit großer Verantwortung in einer Bundesbehörde zu erhalten und das gefiel mir sehr gut.

Die Vereidigung

Eines Tages bat mich der Manager in seinem Büro, wir waren allein, er saß mir gegenüber und sprach und sprach…und ich verstand kein Wort. Sehr freundlich bat er mich, die linke Hand zu heben, er machte mir alles vor und ich folgte. Oh, dann verstand ich dass dies von großer Bedeutung sei und dass meine Arbeit in dieser Behörde streng geheim war. Es war eine gute Atmosphäre in dem Raum, es war sehr feierlich und ich leistete den Eid und unterzeichnete ein Dokument. Der Manager lächelte mir immer freundlich zu – wer weiß wie amüsant mein Deutsch geklungen haben muss. Seit diesem Tag begrüßte mich der Manager immer mit einem freundlichen „Guten Morgen Maria“. Dieses Privileg hatte nur ich.

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Die Kollegen waren sehr freundlich und schätzen mich, aber einer war ein wenig aufmerksamer als die anderen. So geschah es dass er (Wilfried) mich in sein Elternhaus brachte, dort wurde ich mit offenen Armen empfangen. Die ganze Familie kümmerte sich rührend um mich. Sie kauften für mich italienische Spezialitäten und siehe da, es gab sogar Weißbrot. Dort lernte ich auch die deutsche Küche zu schätzen und war überglücklich. So geschah es dass ich für immer im diesem Land blieb. In diesem sogenannten „Terra fredda“, dem „Kalten Land“ fand ich die liebevollsten Menschen der Welt.

Veni, Vidi, Vici

 

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Bildbeschreibungen:

 

01 – Dorf in der Barbagia

02 – Maria und Michele

03 – Grazia Deledda: Sangue sardo

04 – Nuraghe „Ola“ bei Oniferi

05 – Babbo und Maria

06 – Traghetto “Tirrenia” (Olbia-Civitavecchia)

07 – Alpen “Monte Bianco”

08 – Mainz “Fachwerkhäuser”

09 – Universität in Bonn am Hofgarten

10 – Standesamtliche Trauung

11 – Silhouette von Sardinen und Insel Sylt in Deutschland

 

A BABBU MEU ISTIMADU

Su lumene tuo iscrittu apo in su coro

comente tue has fattu chin su meu

e cada die prego a deus chi tue

m´acumpanzes in qustu caminu

unu pachu pesante.. peró..narali a su

DIVINU

de mi protezere e illuminare

 

In su sonnu tue m´ has nadu

jeo vacho su pastore como

ma una die cando torro a domo

cherzo chin tecus

su grezze pasculare.

 

Cando tue sas nenias sardas

mi cantaias, una pache profunda

mi preniat su coro , ammentos bellos

chi tue m´ has lassadu

sos tuos e de sa terra mia..

 

Cando una die a domo torro

disizzosa de di incontrare,

tottu s´amore chi appo rezidu

orgogliosa so de di torrare.

 

Pache e amore m´as insegnadu

e in sas ormas tuas so andande

e prego semper de essere costante

de no abbandonare su caminu

 

Su sorrisu tuo apo ereditadu

ricchesa pius manna de su mundu

cando peró bi penso pius a fundu

sas lacrimas non potho cuerrare

 

Dezisu apo eternamente de di amare

 

(Maria Wedde)

Maria und Babbo Orotelli-Logo

Firenze sempre bella, sempre viva

„Firenze stanotte sei bella in un manto di stelle”, dice una canzone italiana. Ma Firenze non è bella soltanto di notte ma anche in pieno giorno. Qua c´e molto da vedere e ammirare.

Firenze è conosciuta come una cittá rinascimentale, segnata da innumerevoli palazzi di questo periodo. Tutta Firenze è un museo (la mia impressione). La galleria degli Uffizi è il museo più famoso ed è ricco di dipinti e tante altre opere. È un po’ difficile entrarci, si deve fare la fila per ore e ore.

Il museo Bargello con le sue sculture favolose, Palazzo Pitti con le sue collezioni infinite di dipinti e con il suo imponente Giardino di Boboli, da lì si ha una magnifica vista sul fiume Arno e sulla Cittá di Firenze. Ci sono ancora tanti altri musei sparsi in tutta la cittá.

Il Duomo di Santa Maria del Fiore è un bellissimo e imponente Edificio in stile Gotico-Fiorentino. La sua facciata è assolutamente un mozzafiato, è fatta tutta di marmo di diversi colori e sfumature. Nell´interno peró la trovo un po’ spoglia.

La cupola fu eretta da Filippo Brunelleschi e Arnoldo di Cambio, è alta 90 metri e al suo interno è adornata di affreschi d’incredibile bellezza, l´autore è Giorgio Vasari. Il Campanile o Torre di Giotto è fatto tutta di marmo nei colori bianco, rosso e verde, è decorata come il Duomo. La torre è alta 85 e larga 15 metri, possiede un ascensore, ma “per Pedes” è molto più avventuroso salire i 400 gradini. Una volta arrivati in cima, si può godere di un´incantevole vista sulla cittá. Giotto ha iniziato quest´opera, è stata peró continuata da Andrea Pisano e Alberto Arnoldi, Francesco Talenti l´ha infine completata.

Il Battistero.

Il Battistero è un’opera d´arte, un capolavoro dell´architettura romana, le sue porte invitano a soffermarsi. Il Battistero ha una struttura ottagonale ed è sia internamente che esternamente decorata in marmo. L´interno della cupola è stupendo ed è necessariamente importante ammirarla. I suoi mosaici raffigurano il Vecchio e il Nuovo Testamento ed ha  un valore inestimabile. Purtroppo non si conoscono i nomi degli autori, si sa solamente che provenivano da Venezia.

Palazzo Pitti è un edificio rinascimentale ed è il più grande del quartiere Oltrarno. È stato eretto da Filippo Brunelleschi nel 1458. Degna di uno sguardo è la facciata con il suo bugnato. (Bossage). Il palazzo è ricco di tanti musei e collezioni.

Galleria Palatina: collezione di dipinti dei Medici, Galleria d´arte moderna (classicismo).

Galleria del costume: quá si trovano migliaia di costumi del 18. secolo fino ai celebri stilisti del nostro tempo.

Il museo degli argenti ospita il tesoro d´argento dei Medici, e pregevoli opere d´oro e di pietre preziose.

Il Museo delle porcellane, con una notevole collezione di famosi produttori del 18. E 19. Secolo, semplicemente fantastico!

Il museo delle carrozze e gli appartamenti Reali. La galleria Palatina è dopo gli Uffizi la più importante di Firenze, e ospita opere di Tiziano, Giorgione, Raffaello, Van Dyck, Rubens e non dimentichiamo del mio amato CARAVAGGIO.

Dietro Palazzo Pitti si trova il Giardino di Boboli. È uno dei piu famosi in Italia e risale al 16. Secolo. Eleonora di Toledo era la moglie di Cosimo I. e lei è la responsabile di questa splendida Opera. Artisti come Bartolomeo Ammannati e Giorgio Vasari sono i costruttori d’innumerevoli Grotte e tante altre opere. Bernardo Buontalenti creó le bellissime statue che si trovano sparse in tutto il Giardino.

Palazzo Vecchio.

L´edificio è stato costruito su progetto di Giorgio Vasari e si trova in Piazza della Signoria. Questo rappresenta il centro del Potere secolare della Firenze del 14. Secolo. Le opere d´arte e sculture in Piazza attirano l´attenzione di ogni visitatore. Il “Davide” di Michelangelo e la “Giuditta e Oloferne” di Donatello (copie) sono degni di ammirazione.

Ponte Vecchio

È stato eretto da Taddeo Goddi. Lui ha avuto il coraggio di costruire un ponte con i difficili Archi ribassati, precedentemente noto solo ai romani, solo loro erano in grado di costruire ponti ad arco in pietra con semicerchio. Questo è il ponte piu antico sull´arno.Nel 13. Secolo furono costruite case e negozi, soprattutto per macellai e conciatori, loro lanciavano i rifiuti direttamente nel fiume. A causa del forte odore il Granduca Ferdinando I. ordinò che vi abitassero solo orafi, questo vale ancora oggi.

Il Granduca Cosimo de ´Medici nell´anno 1565-1567 fece costruire da Giorgio Vasari un collegamento tra la Galleria degli Uffizi e Palazzo Pitti detto (corridoio Vasariano) volendo conservare la sua sfera privata.Il Ponte è un’attrazione turistica, soprattutto la sera è affollatissimo.

Ne vale la pena di ricordare brevemente la casa medievale di Dante, lui è nato qui, ora la casa è un museo, dove si trovano diverse edizioni della sua celebrissima “Divina Commedia”.

“Se l´Italia, come cantano i poeti, è paragonabile a una bella donna, Firenze sarebbe un bel mazzo di fiori nel suo cuore”. (Heinrich Heine)

Fotografie:

01 Paesaggio urbano di Firenze

02 Vista della Torre del Palazzo Vecchio

03 Vista della Torre del Palazzo Vecchio

04 Cupola della Cattedrale Santa Maria del Fiore

05 Vista dalla Torre di Giotto della Cattedrale

06 Vista frontale della Cattedrale

07 Mosaici del Battistero

08 Palazzo Pitti

09 Raccolta di dipinti di Palazzo Pitti

10 Vista sui Giardini Boboli

11 Un´occhiata al “Ponte Santa Trinità” sull´arno

12 Vista del Quartiere di “Santo Spirito” sul fiume Arno

13 Chiesa francescana “Santa Croce”con Capella Pazzi

14 Monumento di Dante presso la Basilica di Santa Croce

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Florenz, immer schön, immer lebendig…

Firenze stanotte sei bella in manto di stelle (Florenz, nachts bist du schön unter dem Sternenhimmel) ..sagt ein italienisches Lied. Aber Florenz ist nicht nur in der Nacht schön sondern auch am helllichten Tage. Es gibt viel zu sehen und zu bewundern!

Florenz ist bekannt als eine Renaissancestadt, geprägt von den unzähligen Palästen aus dieser Zeit. Ganz Florenz ist ein Museum (so kommt es mir vor). Die Uffizien, das bekannteste Museum, ist reich an Gemälden u.v.m. dort ist es sehr schwierig reinzukommen, man muss stundenlang warten bis es soweit ist.

Das Bargellomuseum mit seinen sagenhaften Skulpturen. Palazzo Pitti mit seinen unendlichen Gemäldesammlungen und mit seiner sehenswerten Boboli-Gartenanlage, von dort aus hat man einen herrlichen Blick über den Arno auf die Stadt.  Es gibt weiterhin zahlreiche Museen verstreut in der ganzen Stadt.

Der DOM Santa Maria del Fiore ist ein wunderschönes und imposantes Bauwerk im  gotisch-florentinischem Stil. Seine  Fassade ist geradezu atemberaubend, sie besteht aus Marmor in verschiedenen Farben und Nuancen. Innen ist sie allerding ein wenig kahl.

DIE KUPPEL wurde  errichtet von Brunelleschi und Arnoldo di Cambio, ist 90 Meter hoch und in ihr befinden sich Fresken von unglaublicher  Schönheit von Giorgio Vasari. Der Campanile, oder „Torre di Giotto“ genannt, besteht auch aus Marmor und ist mit den Farben weiß, rot und grün geschmückt wie der Dom. Der Turm ist 85 Meter hoch und 15 m breit, besitzt auch einen Fahrstuhl, jedoch „Per Pedes“ ist es viel abenteuerlicher die 400 Stufen zu ersteigen. Oben angelangt  genießt man einen unübertrefflichen Blick auf die Stadt. Giotto hat sein Werk angefangen, es  wurde aber von Andrea Pisano und Alberto Arnoldi fortgeführt. Francesco Talenti beendete  dieses hervorragende Bauwerk.

DAS BAPTISTERIUM,  Il Battistero,  ist eine (Opera d´Arte) ein Glanzstück der Römischen Architektur, allein die Türen laden zum verweilen ein. Es ist dem Patron von Florenz San Giovanni Battista  gewidmet. Das Baptisterium hat eine oktogonale  Struktur und ist sowohl innen als auch außen ganz mit Marmor dekoriert. Die Innenseite der Kuppel ist bewundernswert. Ihre Mosaike zeigen Szenen aus dem alten und neuen Testament und sind von unschätzbarem Wert. Leider bleiben die Namen der aus Venedig stammenden  Künstlern  verborgen.

PALAZZO PITTI  ist ein Renaissancepalast und gleichzeitig das größte Gebäude im Stadtteil Oltrarno. Er wurde von Filippo Brunelleschi errichtet im Jahre 1458. Bemerkenswert ist die Fassade mit seinem Bossenwerk. Im Palast befinden sich folgende Museen und Sammlungen:

GALLERIA PALATINA (Gemäldesammlung der Medici) Galleria d´arte moderna (Klassizismus).

DIE KOSTÜMGALLERIE: Hier sind Tausende von Kostümen aus dem 18. Jahrhundert bis zu den renommierten Stilisten unserer Zeit untergebracht.

DAS SILBERMUSEUM beherbergt den Silberschatz der Medici, sowie wertvolle Arbeiten aus Gold und Edelsteinen.

DAS PORZELLANMUSEUM: Mit einer sehenswerten Kollektion von berühmten Manufakturen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, einfach großartig!

DAS KUTSCHENMUSEUM und DIE KÖNIGLICHEN GEMÄCHER   (appartamenti reali). Die GALLERIA PALATINA ist nach den Uffizien die wichtigste Gemäldegalerie in Florenz. Dort befinden sich Werke von Tizian, Raffael, Giorgione, van Dyck, Rubens und nicht vergessen meinem geliebten CARAVAGGIO.

Hinter dem PALAZZO PITTI hat dieser Boboligarten seinen Platz. Der Garten ist eines der bekanntesten Italiens. Er stammt aus dem 16. Jahrhundert. Eleonora von Toledo I. war die Frau von Cosimo I., sie ist für den Bau dieses Gartens verantwortlich. Künstler wie Bartolomeo Ammannati und Giorgio Vasari sorgten für unzähligen Grotten und andere Werke dieses Gartens. Bernardo Buontalenti hat die wunderschönen Statuen die überall zu sehen sind geschaffen.

PALAZZO VECCHIO

Das Gebäude wurde nach den Plänen von Giorgio Vasari errichtet und befindet sich in Piazza della Signoria. Dieser stellt den Mittelpunkt der weltlichen Macht in Florenz des 14. Jahrhundert. Die Bildwerke und Skulpturen auf der Piazza rufen die Aufmerksamkeit jeden Besuchers auf sich. Der Davide von Michelangelo und „Judith und Holofernes „ von Donatello  (Kopien) gebühren besonderer Beachtung.

PONTE VECCHIO

Die Brücke wurde von Taddeo Gaddi errichtet. Er wagte es eine Brücke mit den schwierigen Segmentbögen zu bauen, bisher kannte man nur die Römischen Steinbogenbrücken mit Halbkreis. Sie ist die älteste Brücke über den Arno. Seit dem  13. Jahrhundert richtete man auf ihr Wohnungen und Läden ein, hauptsächlich für Fleischer und Gerber die ihre Abfälle direkt in den Fluss warfen. Wegen der starken Geruchsbelästigung durften auf Beschluss des Großherzogs Ferdinando I. nur noch Goldschmiede die Brücke mit ihren Läden führen, dies gilt bis heute.

Großherzog Cosimo dé Medici ließ von  1565-1567 eine Verbindung zwischen den Uffizien mit dem Palazzo Pitti von Giorgio Vasari (Vasari Korridor  genannt) errichten.  Die Brücke ist eine Touristenattraktion,  besonders abends ist sie überfüllt.

Zu erwähnen sei noch kurz das  mittelalterliche  Dante Haus. Es ist nach ihm benannt, dort soll er geboren sein. Im Haus befinden sich verschiedene  Ausgaben der berühmten „Göttlichen Komödie „.

 

„ Wenn Italien, wie die Dichter singen, mit einer schönen Frau vergleichbar, so ist Florenz der Blumenstrauß an ihren Herzen „ (Heinrich Heine)

 

Fotos:

01       Stadtansicht von Florenz

02       Blick auf den Turm des „Palazzo Vecchio“

03       Blick von den Uffizien auf den Turm des „Palazzo Vecchio“

04       Kuppel des Doms „Santa Maria del Fiore“

05       Blick vom Turm „Torre di Giotto“ auf den Dom

06       Frontansicht des Doms

07       Mosaikendecke im Baptisterium

08       Palazzo Pitti

09       Gemäldesammlung im Palazzo Pitti

10       Blick über den Boboligarten auf den Palazzo Pitti

11       Blick auf die „Ponte Santa Trinita“ über den Arno

12       Blick vom Stadtteil „Santo Spirito“ über den Arno auf Florenz

13       Franziskanerkirche „Santa Croce“ mit Pazzi-Kapelle

14       Dante-Denkmal an der Basilika „Santa Croce

 

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Turturedda

Sa turturedda fuida di ch´est

Ca tue a issa mantenner no ischias

S´amore chi tue disizaias

Solu in sos bisos tuos veraderu est

 

Sa turturedda non ti dat pius recreu

Issa no intendet pius su canticu tuo

Proite ? si dimandat, intro de su coro suo

Tue l´as dadu solu tristura e anneu

 

Allegra allegra fit sa turturedda

In sos pessamentos tuos semper presente

A sos bisos suos pensadu b´as raramente

E bolada di ch´est in dedda in dedda

 

Su puzone chi meritat istima

Mantenner no as ischidu in su coro

Tue li naras: abarra inoche prenda e oro

Ma isse ascurtare non cheret prus sa tua rima

 

(Maria Wedde)

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